#142: Expedition Zukunft – Peter Bekaert über Selbstreflexion, Führung und Mut zur Veränderung
Shownotes
expeditionsleiter #authentisch #leidenschaftlich – mit diesen drei Hashtags beschreibt sich Peter Bekaert zu Beginn unseres Gesprächs.
Peter ist Geschäftsführer der Modellfabrik Papier in Düren. Oder, wie er seine Rolle selbst beschreibt: Expeditionsleiter. Denn das Ziel ist klar, auch wenn der genaue Weg dorthin noch nicht feststeht: „Wir haben eine Vision, wir wissen, wo wir hinkommen wollen. Wir wissen aber noch nicht, wie der Weg aussieht.“
Gemeinsam mit seinem Team, Unternehmen aus der Papierindustrie und wissenschaftlichen Instituten arbeitet Peter an der Zukunft einer traditionsreichen und energieintensiven Branche. Doch in unserem Gespräch geht es nicht nur um Forschung, Papier oder technologische Transformation. Es geht vor allem um den Menschen dahinter.
Peter spricht offen über Selbstreflexion, prägende Veränderungen und seinen Weg vom Wunsch, gemocht zu werden, hin zu mehr Klarheit und Authentizität: „Man lernt ja im Laufe der Zeit auch, dass man es nicht immer alle recht machen kann.“
Für ihn beginnt Mut zur Persönlichkeit mit der Bereitschaft, ehrlich auf sich selbst zu schauen: „Mut zur Persönlichkeit ist für mich genau das, dass man zulässt, sich selbst zu reflektieren, dass man auf seine Gefühle hört, gegebenenfalls sogar auch die Gefühle ausspricht, weil das macht es auch für den anderen dann zugänglich.“
Wir sprechen darüber, warum Veränderung nicht immer auf Begeisterung trifft, weshalb andere Meinungen eine Einladung zur Weiterentwicklung sein können und wie Vertrauen in Teams entsteht. Peter sagt: „Jedes andere Argument oder jede andere Meinung ist eine Möglichkeit, selbst auch noch mal wieder nachzudenken.“
Und ich finde: Von seinem Führungsverständnis können wir einiges lernen: „Ich will mich selbst eigentlich überflüssig machen. Und ich möchte mein Team und die Menschen um mich herum so aufbauen, dass es theoretisch auch ein halbes Jahr ohne mich laufen könnte.“
Für Peter bedeutet gutes Leadership, Menschen zu stärken, Verantwortung zu teilen und eine Kultur zu schaffen, in der sich jeder zeigen und entwickeln kann.
Wir sprechen außerdem darüber,
- Transformation auch Reibung erzeugt,
- wie man eine gemeinsame Vision lebendig hält,
- weshalb Zuhören ein unterschätzter Führungs-Skill ist,
- wie Selbstreflexion persönliche Entwicklung ermöglicht,
- und warum Mut in der Industrie bedeutet, auch in schwierigen Zeiten nicht aufzugeben.
Sein Schlussgedanke: „Mut zur Persönlichkeit führt dazu, dass man offen ist für andere Meinungen und darüber mehr Toleranz für das Andere und für das Anderssein bekommt.“
👉 Weitere starke Aussagen, die Top 5 Learnings, zehn Fragen zur Selbstreflexion und Details zu Peter findest Du im Blogartikel: https://www.corporatekitchen.de/blog/im-talk-mit-peter-bekaert
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Bis zur nächsten Folge – sei mutig, zeig Persönlichkeit.
Deine Chérine
Transkript anzeigen
00:00:00: Argument oder jede andere Meinung ist eine Möglichkeit, selbst auch nochmal wieder nachzudenken und das zuzulassen finde ich.
00:00:06: Ist eine große Mut zur Persönlichkeit und daran dann kontinuierlich zu wachsen.
00:00:12: also dass auf der persönlichen Ebene und jetzt für mich die professionelle Ebene Papierindustrie ist die Mut zu haben Transformationen zu betreiben.
00:00:22: Mut zuhaben Sachen zu verändern.
00:00:25: Also nicht stillzustehen aber wirklich offen zu sein für ein neues diese Vision zu haben, die Haltung umzusetzen und auch in schwierigen Zeiten daran festzuhalten.
00:00:36: Nicht aufzugehen!
00:00:47: Schön, dass du eingeschaltet hast!
00:00:49: Ich bin Shirin, Expertin für Mut zur Persönlichkeit im Business und auf der Bühne.
00:00:54: Und heute wird es einmal mehr persönlich unternehmerisch, industriell und vielleicht auch ein bisschen belgisch... Meinem heutigen Gast bin ich bei den Vorbereitungen zum Richtfest der Modellfabrik Papier in Düren begegnet.
00:01:09: Das war im April, das durfte ich da moderieren und damals war schon spürbar hier entsteht nicht einfach nur ein neues Gebäude.
00:01:17: Hier entsteht wirklich einen Ort an dem eine ganze Branche Zukunft neu denkt.
00:01:22: Und heute ist es bei mir im Podcast und diesmal geht's nicht nur um Papierforschung oder auch Klimaneutralität.
00:01:27: Es geht um die Menschen dahinter.
00:01:30: Er ist nämlich Geschäftsführer Fabrikpapier in Dürren und baut dort mit seinem Team einen Forschungsraum für die Zukunft der Papierindustrie auf.
00:01:38: Und das ist ein Ort, an dem eine wirklich traditionsreiche Branche nachhaltiger, energieeffizienter und mutiger werden soll!
00:01:46: Und mich interessiert heute ganz besonders wer ist denn der Mensch, der so ein Zukunftsprojekt führt?
00:01:51: Ich kann schon mal sagen es ist jemand, der sagt Stillstand ist Rückschritt, der sich selbst hinterfragt, er sich weiterentwickeln will allen gefallen muss, um wirklich wirksam zu sein.
00:02:04: Und wir sprechen bestimmt über Selbstreflektion, über Mut, über einen Ecken, über Führung und darüber wie man eine Kultur aufbaut in der Menschen wachsen können!
00:02:15: Ich freue mich sehr auf das Gespräch.
00:02:17: Herzlich Willkommen Peter Picard.
00:02:19: Danke schön, Sherry!
00:02:20: Ich freue mich sehr hier zu sein.
00:02:21: Hallo
00:02:22: Schön dass du da bist.
00:02:24: Es ist dein erster Podcast.
00:02:26: Das ist mein erste Podcast das erst mal in einem Aufnahmestudio.
00:02:31: Also ich freu' mich richtig
00:02:33: Mega Ein Leben sollte immer primieren haben.
00:02:36: Das hat Brigitte Huber in meinem Podcast auch schon gesagt.
00:02:39: Das ist super wichtig.
00:02:40: also insofern schön.
00:02:41: danke dass du der Einladung gefolgt bist
00:02:43: Und
00:02:44: wir lernen dich jetzt erstmal ein bisschen kennen.
00:02:46: Und bei mir ist ja die Mahmoud zur Persönlichkeit, es muss natürlich persönlich sein.
00:02:50: Deswegen welche drei Hashtags beschreiben dich denn gerade am besten und warum?
00:02:55: Hashtag Expeditionsleiter, hashtag authentisch unhashtag leidenschaftlich.
00:03:03: Jetzt musst du's erklären!
00:03:04: Jetzt
00:03:05: erkläre ich auch.
00:03:06: Expeditions-Leiter weil ich mich vom Anfang an mit der Modellfreak Papier als Expeditionsleader bezeichnet habe.
00:03:13: Wir haben eine Vision.
00:03:14: wir wissen wo wir hinkommen wollen.
00:03:16: Wir wissen aber noch nicht, wie der Weg aussieht.
00:03:18: Wir wissen auch nicht wer uns alles auf diesen Weg begleiten wird und wie wir da hinkommen werden, aber wir wissen wo wir hinkomen wollen.
00:03:25: Und deswegen habe ich mich schon sehr früh in dem Projekt als Expeditionsleiter bezeichnet und das trifft sich.
00:03:31: Trifft es sehr gut und ist immer noch kern dessen was ich mache die richtigen Leute zusammenzubringen.
00:03:37: Hashtag Leidenschaftlich, weil ich für Themen brenne.
00:03:40: Ich ist sehr einfach zu begeistern bin und mein Interessensfeld sehr breit ist.
00:03:45: also ich interessiere mich an sehr vielen Themen Und wenn ich für was brennen dann gehe auch richtig für das Ziel für das was ich erreichen möchte.
00:03:53: Also bin dann richtig leidenschaftliche unterwegs möchte gerne Menschen um mich herum mitnehmen.
00:03:59: und ja Hashtag authentisch Weil du hast schon kurz anmoderiert Ich, dass ein sehr wichtiger Wert und Eigenschaft bei Menschen finde.
00:04:08: Dass man authentisch ist das man zu sich findet um das auch leben kann und auch ja sich so zeigt zu anderen weil ich glaube dass man so auch am besten anderen mitnehmen kann und überzeugen kann.
00:04:22: Spann da tauchen wir jetzt mal ein weil du hast natürlich eine spannende Geschichte und wenn man dich nicht über Titelfunktion oder Projekt beschreibt wer bist du dann?
00:04:32: Wie würdest du dich, sag ich mal dann, vorstellen in der Runde?
00:04:36: Würdest du deine drei Hashtags nehmen ab jetzt oder hast du noch eine andere Art, dich vorzustellen.
00:04:42: Ich hatte schon im Vorfeld erzählt das ich Transaktionsanalyse gemacht habe und da zum Beispiel würde man sich über die verschiedene Rollen, die man hat beschreiben also über die organisatorische, über die persönliche und über die professionelle Rolle, die Ich würde, wenn ich mich jetzt dir vorstellen würde, würde ich glaube ich eher mit meiner Vergangenheit anfangen und woher komme also aus Belgien.
00:05:04: Und als Kind von zwei Eltern mit drei jüngere Schwestern jemand der in seiner Jugend schon immer sehr viel unternommen hat, der sehr viel Interessen hatte, sehr viel Aktivität neben des Schülerischen gemacht hat und da schon so eine Prägung mitgenommen hat an vielen Themen interessiert zu sein, sehr breit aufgestellt zu sein Und gut
00:05:27: auf seine Schwestern aufzupassen als großer Bruder.
00:05:29: Gut auf seine Schwester auf zu passen, das große Brude Verantwortung zu übernehmen aber nicht immer ab und zu auch ein bisschen rebellisch zu sein kreativ zu sein und gleichzeitig aber auch immer sehr viel sehr beschäftigt gewesen und dann später auch gemerkt dass es auch nicht immer gut ist.
00:05:46: also ab und zur innehalten ab und so zur Ruhe kommen war sicherlich nicht einer meiner stärken und Das habe ich später habe ich eher in den letzten Jahren gelernt ab und zum erinnert zu halten dem Pause-Knopf einzudrücken.
00:05:58: Welche Stationen haben deine Persönlichkeit am meisten geprägt?
00:06:01: Hast du da so ein paar, die du im Kopf hast, wo du sagst das war ganz besonderes?
00:06:09: Ja also definitiv so was ich gerade erzählt habe aus der Jugend das alles mitzunehmen als Rucksack.
00:06:17: Dann einmal mein Studium in Löwen kombiniert mit in Frankreich.
00:06:23: Also ich war unter anderem halben Jahr im Montpellier, das hat noch mal die Welt wieder ein Stück weit geöffnet und nochmal andere Perspektiven geboten hat auch ein Stück weit mit Freiheit, mit ein bisschen Ausbrechen zu tun.
00:06:36: Und
00:06:37: was mich auf jeden Fall auch geprägt hat in den letzten ja vor zweieinhalb Jahren habe ich mich einerseits getrennt und Mitarbeiter von mir hat Krebs bekommen einen jungen Vater und ist leider dann auch eine halbe Jahr später gestorben.
00:06:48: und das sind Ereignisse die mich sehr geprägte haben auch in den Letzten Jahren dann.
00:06:52: Und da hast du wahrscheinlich gedacht so jetzt oder nie so ungefähr?
00:06:56: Jetzt trau ich mich vielleicht doch mehr zu.
00:06:57: Also war das so was, was dich dann auch befördert hat?
00:07:00: Jetzt traue ich mich mehr zu.
00:07:02: und auch nicht das Thema authentisch sein, dich selbst sein, auch mal anecken und aber auch mal den Pauseknopf eindrucken, reflektieren... Und was ist wirklich wichtig im Leben?
00:07:10: Wofür brenn' ich?
00:07:11: Was möchte ich umsetzen?
00:07:13: Wo möchte ich meinen Beitrag leisten und aufs Wesentliche
00:07:16: zukommen?".
00:07:16: Ja!
00:07:17: Wo möchte Ich meinem Beitrag leisten?
00:07:18: Damit hast du mir eine wunderbare Brücke gerade gebaut.
00:07:22: Welche Fragen beschäftigen Dich denn so am Alltag?
00:07:25: beschäftigst du dich.
00:07:29: Ich habe zwei Kinder, zwölf und zehn.
00:07:32: Das ist natürlich ein Thema in der Erziehung wo man sich viele Fragen stellt was auch immer wieder zu Selbstreflektion zwingt.
00:07:41: Die Kinder halten einen guten Spiegel vor.
00:07:43: Kinder sind
00:07:45: gute Achtsamkeits-Trainer?
00:07:47: Genau!
00:07:48: Sorge auch dafür dass man regelmäßig kreativ sein muss das man auch überlegt was macht das jetzt gerade mit mir und wie würde ich darauf reagieren?
00:07:56: einerseits dann natürlich was in die Welt passiert, was in der Politik passiert.
00:08:02: Wenn man täglich Nachrichten liest das tut etwas mit einem und dann immer wieder zu überlegen okay was ist jetzt meine Rolle?
00:08:08: Was kann ich bewegen, was kann ich tun?
00:08:10: Und an dritte Stelle dann sicherlich in neuer Partnerschaft Patchwork auch wie gestalte ich das?
00:08:16: Ist da auch immer wieder ein Kreativ Workshop und sehr interessant.
00:08:20: Und dann natürlich in meiner professioneller Rolle.
00:08:23: Die Gestaltung der Modellfreak-Papier, das sehr schnell aufbauen eines Teams mit twenty fünf Mitarbeitenden aber auch mit Partner die mitarbeiten Das ganze zu gestalten ist etwas wo ich auch sehr viel Energie und sehr viel Gedanken investiere, was aber auch unheimlich Spaß macht.
00:08:41: Was
00:08:41: gibt dir denn Energie?
00:08:42: Weil wir sprechen ja auch noch mehr über die Modellfabrik Papier.
00:08:47: Aber was gibt dir Energie gerade in diesen wirklich intensiven Zeiten des Aufbaus der Unsicherheit?
00:08:55: Was mir am meisten Energie gibt sind interessante tiefgehende Gespräche mit Menschen da wo man kommunizieren und in Ausdäusch gehen kann.
00:09:07: ... ungleichzeitig da, wo ich von anderen Menschen lerne.
00:09:11: Wo andere Menschen mich begeistern können... und ich rausgehe und denke, das war für mich wieder ein total inspirierendes, spannendes Gespräch,... ...wo ich auch als Mensch wachsen konnte, wo Ich fast für mich mitgenommen habe.
00:09:22: Das gibt mir unglaublich viel Energie!
00:09:24: Also wir hatten jetzt zum Beispiel letzte Woche drei Tage Expo... ...mit der Modellpapier enorm viele Gespräche gehabt, mit sehr vielen unterschiedlichen Menschen.
00:09:31: Und dann komme ich sehr energiebeladen raus aus solchen zwei-drei Tagen volle Inspirationen für Themen die wir weiter bearbeiten können.
00:09:39: Also das gibt mir sehr viel Energie und wenn ich Energie brauche, dann würde ich zum Beispiel Sport machen um da den Ausgleich zu finden, wenn es gerade dann doch mal zuviel ist und dann den Kopf frei zu machen und das sind viele unterschiedliche Sportarten.
00:09:53: oder auch einfach mal im Konzert gehen.
00:09:57: Welche Richtung?
00:09:58: Sehr breit also von alternativ über Elektro, über Indiroc Experimentelle Musik, Bleinkunst auch.
00:10:10: Also bin ich sehr breit aufgestellt.
00:10:12: Stark!
00:10:13: Ja und dass du sportlich bist hast du bewiesen weil du bist grad bei rund vierzig Grad durch Köln einige Kilometer zum Studio geradelt.
00:10:21: meine Güte ist heftig.
00:10:22: Ich habe ein bisschen
00:10:23: gebraucht um die Körpertemperatur wieder runterzukriegen.
00:10:28: Du hast auch schon öfter das Wort Selbstreflexion in den Mund genommen, dass du dich auch wirklich selbst reflektierst.
00:10:36: Wie machst du das?
00:10:37: Hast du bestimmte Rituale oder Situationen, in die du dich hineinversetzt oder die du dir nimmst an Zeit um dich neu zu erforschen?
00:10:50: Wie kann ich mir das im Alltag vorstellen bei dir?
00:10:54: Also angefangen oder?
00:10:55: ich habe schon immer sehr viel nachgedacht und sehr viel kritisch selbst reflektiert.
00:10:59: Ich hab irgendwann, wo ich noch beim Mondi gearbeitet habe und viel gereist bin im Flugzeug mal ein Artikel in den Fokus gelesen.
00:11:06: da ging es nicht um Mut zum Persönlichkeit aber mut zum ich.
00:11:09: und dann habe ich mir schon damals Notizen gemacht weil mir das...ich gemerkt habe so da ist was.
00:11:14: da möchte auch für mich dran arbeiten.
00:11:15: Ich habe dann einige Jahre später hier in Köln angefangen eine dreijährige Ausbildung zum Berater in der Transaktionsanalyse zu machen
00:11:24: Und
00:11:25: besonders diese drei Jahren waren sehr intensiv, weil in der Transaktionssynalyse geht es sehr stark um Selbstreflektion.
00:11:32: Um Okay-Okayhaltung zwischen Menschen und da habe ich tatsächlich auch sehr viel über mich selbst, über meine Vergangenheit, über meiner Muster nachgedacht und wie stehe ich so im Leben?
00:11:42: Was möchte ich auch verändern?
00:11:44: also... Wo möchte ich wachsen?
00:11:45: Und jetzt würde ich sagen, heutzutage ist es im Alltäglichen.
00:11:49: In einem Kontakt mit Menschen in Gesprächen... ...in eine ruhige Minute wo ich mit mir alleine bin.
00:11:55: also es gibt nicht den einen Moment wo ich das mache.
00:11:58: Es ist mehr in der Begegnung oder einfach dann in der Reflexion danach was ist da gerade passiert?
00:12:04: so welche Interaktion hat man gerade?
00:12:05: Da fühlte sich fast nicht gut an auch oft mit dem Gefühl auch dass ich gemerkt habe irgendwas war nicht richtig und immer
00:12:11: stimmt nichts.
00:12:13: Und dann später drüber nachzudenken, was stimmt da nicht?
00:12:16: Was war meine Rolle oder die Rolle des anderen?
00:12:18: und was ist passiert.
00:12:20: Wie können wir da jetzt wieder ran gehen?
00:12:22: oder wie kann ich für mich selbst was rausnehmen und raus lernen?
00:12:25: Das finde ich zum Beispiel persönlich total wichtig, wenn man so ein Störgefühl in sich hat.
00:12:30: Und merkt irgendwas läuft da schief oder ich bin mit einer Situation nicht wirklich ganz zufrieden.
00:12:35: und dann sich die Frage zu stellen will ich das noch durchziehen oder kann ich das auch wirklich beenden?
00:12:42: weil ich glaube auch Mut zur Persönlichkeit kann man nur entwickeln wenn man die Störgefühle irgendwo auch bearbeitet und dadurch kräftiger wird sozusagen.
00:12:54: Damit komme ich direkt zu einer Definitionsfrage, Peter!
00:12:56: Du ernst es wahrscheinlich?
00:12:58: Aber natürlich muss ich auch fragen, weil das ist wie das Wort Transformation oder Transaktionsanalyse.
00:13:03: Man muss es mal definieren damit man es verspät in diesem Kontext.
00:13:07: Was heißt denn für dich Mut zur Persönlichkeit?
00:13:10: Ja, Mut zurpersönlichkeit ist für mich genau das dass man ... zulässt, sich selbst zu reflektieren.
00:13:16: Dass man auf seine Gefühle hört... ... gegebenenfalls sogar auch die Gefühler ausspricht,... ... weil das macht es für den anderen dann zugänglich.
00:13:24: Und dass man dann aus dieser Selbstreflexion sich weiterentwickelt und lernt.
00:13:28: Also, dass man in der Lage ist permanent... ... sich zu entwickeln,... ...zulernen... ...und das auch kunst zu tun.
00:13:36: Auch andere Menschen mitzuteilen,... ...dass es nicht ist, was ich heute so betrachte und es nicht morgen neu betragen kann.
00:13:44: sich offenzustellen für andere Argumente, sich nicht zu verschließen.
00:13:47: Also jeder andere Argument oder jede andere Meinung ist eine Möglichkeit selbst auch nochmal wieder nachzudenken und das zuzulassen finde ich, ist eine große Mut zur Persönlichkeit und daran dann kontinuierlich zu wachsen.
00:14:01: also dass auf der persönlichen Ebene und jetzt für mich die professionelle Ebene Papierindustrie die Mut zu haben, Transformationen zu betreiben.
00:14:11: Mut zu hebben Sachen zu verändern also nicht stillzustehen aber wirklich offen zu sein für Neues diese Vision zu haben die Haltung zu haben das auch umzusetzen und euch in schwierigen Zeiten daran festzuhalten nicht aufzugeben.
00:14:26: Ja
00:14:26: Papier wir reden da auch gleich auf jeden Fall noch darüber.
00:14:29: ich muss nun jetzt nochmal kurz bei diesen Thema Persönlichkeit bleiben, weil das jetzt so schön passt.
00:14:35: Das klingt jetzt alles sehr einladend und auch positiv.
00:14:40: aber ich kann mir vorstellen dass es auch herausfordernd sein kann wenn man eben den Mut zur Persönlichkeit so auslebt wie du ihn für dich definiert hast.
00:14:48: gerade Bist du denn da immer auf offene Türen gestoßen oder bist du auch schon mal in die Wand geklatscht damit?
00:14:54: Also, weil so transparent auch über Gefühle zu sprechen.
00:14:57: Oder auch Emotionen oder ja auch selbst reflektiert zu sein und das auszusprechen kommt vielleicht nicht immer gut an!
00:15:05: Auf jeden Fall.
00:15:07: Auch ich bin schon an mehreren Stellen angeägt und dass sowohl im persönlichen Kontext als im privaten Kontext, als im Geschäftlichen auch.
00:15:16: Ich hatte vorhin die Trennung angesprochen.
00:15:17: Das ist ein Prozess wo man selbst hier aneckt und im Nachgang kann man dann vielleicht so positiv darüber erzählen, aber im Moment selber ist man ja doch intensiv involviert und gibt es auch sehr unschöne Seiten.
00:15:30: Und genauso im geschäftlichen Kontext gerade wenn man verändert und bei einem Veränderung herbeiführen will stößt das auch auf Menschen die nicht verändern wollen oder für die dass eine Bedrohung ist ... bin auch ich schon angeeckt.
00:15:48: und auch dann ist halt eine Frage, sich kurz in die andere Person zu versetzen.
00:15:52: Und dann zu überlegen okay was passiert da?
00:15:54: Wie kann ich trotzdem wieder aus dieser Situation herauskommen?
00:15:58: Lässt
00:15:59: du dich dann abhalten von den Plänen, die du dann hattest weil... Du denkst oh nee, dann lass ich das lieber!
00:16:04: Ist mir jetzt zu heikel oder legst du noch einen drauf und machst trotzdem weiter.
00:16:09: also
00:16:09: Früher hätte ich mich an meinen Stellen auch davon abhalten lassen.
00:16:14: Der Begriff Plieser hat in gewisser Hinsicht auch auf mich zugetroffen, wo ich gerne gemocht werden wollte und die Themen umsetzen wollte so wie alle anderen es wollen.
00:16:25: Aber man lernt ja im Laufe der Zeit auch dass man's nicht immer alle gerecht machen kann und das man aber gleichzeitig trotzdem durch authentisch zu sein und durch klar zu kommunizieren und seine Ziele klarzuhaben und die auch transparent zu machen ... trotzdem dann auch die Menschen wieder mitnehmen kann.
00:16:43: Also, dass das am Ende doch auf Wertschätzung stoßt... ... wenn man diese Kultur und diese Werte so lebt.
00:16:49: Und das habe ich für mich mitgenommen,... ...dass das teilweise sogar besser angenommen wird.
00:16:54: Für anderes wiederum schätzen, wenn man sich an gewissen Stellen klar positioniert... ...und damit vielleicht erst mal gefühlt in einen oder anderen auch verliert,... ...aber die wieder einfangen können.
00:17:03: Heute würde ich sagen es motiviert mich dann weiterzumachen... zu versuchen, dass keine Überbord fällt.
00:17:10: Dass man alle Leute wieder mitnehmen kann so gut es dann auch gelingt.
00:17:14: wie schön weil ich höre öfter weil ich unterhalb mich ja auch viel über das thema und ich schnappe dann hin und wieder auch mal auf mut zur persönlichkeit ist ja so eine ego nummer ist laut und sage ich mal nein es ist weder ne ego nummern noch es ist laut sondern es geht ja wirklich darum zu wissen was kann man leisten für etwas größeres als ich.
00:17:34: Also das ist ja genau das.
00:17:37: und dann ist es so, dass der eine das lauter macht, andere macht es leiser.
00:17:41: wir können nachher mal feststellen ob du laut oder leise bist.
00:17:44: aber das ist sowas wo ich sage wie schön dass du das auch in diese Industrie rein bringst weil Papier, so.
00:17:52: Jetzt leben wir im digitalen Zeitalter.
00:17:54: man könnte meinen was hat Papier da überhaupt noch verloren?
00:17:59: Ich weiß weil ich ja schon Projekte auch euch begleitet habe aber auch die Trooper also auch die Zukunft der Papier- und Druckindustrie.
00:18:07: Ich weiß um den Stellenwert des Papiers und dass das krass ist super präsent in unserem Alltag.
00:18:14: Wir denken es nur nicht mehr weil Es einfach überall ist und es ist quasi Aber trotzdem, sich für so eine traditionelle Branche zu entscheiden und die ein bisschen umzuwirbeln.
00:18:26: Mutiger zu machen ist ein sehr mutiger Schritt!
00:18:29: Und auch du als Kopf der Modellfabrik Papier hast dann ne super krasse und spannende Aufgabe.
00:18:35: Ich weiß es nur, du kannst es besser erklären und ich lass es dich auch erklären Was passiert da jetzt gerade?
00:18:41: in Düren.
00:18:44: Was entsteht da gerade mal so kurz und knackig, damit wir uns das ein bisschen vorstellen können?
00:18:48: Weil ich möchte mit dir ein bisschen in diese mutiges Unternehmertum einsteigen.
00:18:52: Ja
00:18:52: sehr gerne!
00:18:54: Es ist bereits entstanden einen Forschungsvorhaben aus der Papierindustrie gegründet.
00:19:00: also verschiedene Unternehmen und wissenschaftliche Institute haben sich zusammengetannt schon vor sieben acht Jahren und haben festgestellt Die Branche hat Herausforderungen, die branche hat Themen.
00:19:12: Die Einzelunternehmen an sich nicht mehr alleine stemmen können und deswegen haben sie entschieden dass diese Unternehmen diese Institute sich zusammen tun und sie dafür ein neues Konstrukt bilden.
00:19:22: Und das neue Konstrukt ist die Modellfreak Papier sind eine gemeinnützige GmbH die aus Zuwendung der Gesellschaft im Momentan sind das vierundzwanzig Unternehmen aus Papier- und Papierzudieferindustrie mit öffentlichem Mitteln Forschung für die Industrie betreibt.
00:19:36: Und unser Ziel ist, achtzehn Prozent Energieeinsparung in der Papierfährdung.
00:19:41: Also ein sehr hohes Ziel.
00:19:42: die Papierindustrie isst energieintensiv an Viertelstelle in Deutschland was Energieintensität angeht und unsere Ziel ist dass wir disruptive Forschungen betreiben.
00:19:52: also wir fangen eine Grundlagenforschung an.
00:19:53: Wir wollen aber sichestellen das diese Ideen die wir generieren diese Versuche die wir auf Lab in Labore im kleinen Maßstab auf Technologieträge umsetzen dann skaliert werden fortentwickelt werden, bis sie dann in die Industrie implementiert werden.
00:20:06: Also diese komplette Transformationsfahrt mitbegleiten durch alle TRL-Levels – also Technology Readiness Levels – hinweg bis Implementierung in der Industrie und eine Vision, die bis im Jahr zweizigfünf vierzehr ausgelegt ist.
00:20:20: Also eine langfristige Vision, wie wir erfüllen wollen.
00:20:24: Und ja das ist einzigartig dass teilweise Marktbegleiter Wettbewerbe zusammen in einem solchen Konstrukt, zusammenarbeiten und auch ihre Ressourcen einbringen.
00:20:34: Und die Grundzuwendungen, die Finanzierung mitbringen.
00:20:38: Gleichzeitig sind wir dann im Strukturwandel eingebettet.
00:20:40: Ausstieg der Braunkohle-Papierindustrie hat vier Braunk Kohle eingesetzt.
00:20:44: Deswegen düren auch große Klasse für die Papierfertigung.
00:20:47: deswegen unser Standort in Düren und Förderung aus dem Strukturwandeln.
00:20:51: Ja ja super spannend also vor allem Er fordert das ja wirklich auch eine Offenheit in der Branche.
00:20:58: Also, wie viel Persönlichkeit tut der Brange denn gut?
00:21:02: Du bist jetzt ein Kopf natürlich auch, der sehr viel Mut zur Persönigkeit hat.
00:21:06: Würdest du sagen, dass fördert Innovation im gesamten Kontext oder hindert es weil ... weiß ich nicht, es eckt an!
00:21:14: Oder Leute verschließen sich, kriegen Angst vor dir... Weißt du so dieses Innovationskultur und Mut zur Versöhnlichkeit?
00:21:21: verträgt sich das?
00:21:22: Definitiv.
00:21:23: Also ich glaube die Branche weiß wirklich, dass sie Transformation braucht und dass sie auch wirklich Schwierigkeiten hat solche Persönlichkeiten, solche Menschen braucht die das stemmen.
00:21:38: Das stoßen natürlich bei manche am Anfang auch auf Skepsism.
00:21:41: also man prüft da kritisch was passiert da und manche glaube ich haben am Anfang gedacht wir schauen uns das mal an ob es überhaupt etwas wird.
00:21:49: so wir sind ein bisschen zurückhaltend aber ich kriege sehr viel positives Feedback über das was wir tun und wie wir arbeiten.
00:21:57: jetzt weniger auf mich als Person dieses ganze Netzwerk, was wir da zusammenbringen.
00:22:01: Welche Dynamik wir erzeugen?
00:22:04: Wie wir anders auf dem schauen... wie wir vielleicht auch ein bisschen Umbruch für die Industrie erzeugt und eine neue Dynamik erzeugten in einer Branche, die ja doch ein Stück weit klassisch und kann man auch sagen, ein Stückweit konservativ ist, da wirklich einen neuen Drive reinzubringen.
00:22:23: Und das macht mir unheimlich Spaß!
00:22:25: wir das mit der MFB so machen können.
00:22:27: Ja,
00:22:27: ja und welche Eigenschaften von dir sind da ideal um da frischen Wind reinzubringen?
00:22:32: Kannst du das so beschreiben?
00:22:34: Wie ein Zahnrad?
00:22:35: Ja, auf jeden Fall weil ich einfach offen für Neues bin.
00:22:38: Weil ich gerne Menschen ermutige, kreativ zu sein und neue Ideen zulassen.
00:22:44: Gleichzeitig aber auch immer den Fokus im Blick behalten.
00:22:47: Also dieses langfristige Ziel... Ich nenne das an sich nicht verzetteln und nicht zu viele Baustellen aufmachen.
00:22:53: Aber immer wieder prüfen okay welche Ideen haben wir wo setzen jetzt welche Prioritäten?
00:22:58: in welche Richtung wollen wir gehen?
00:23:00: Also gleichzeitig Kreativität ermöglichen, viele Themen aufmachen und dann aber doch immer wieder den Fokus setzen.
00:23:07: Und klar wissen für welche Vision arbeiten wir?
00:23:10: Was wollen wir am Ende erreichen?
00:23:12: Das sehe ich auch so aus meiner wichtigste Aufgabe und Rolle.
00:23:18: und die Menschen motivieren bei uns mitzumachen und ganz, ganz wichtig immer wieder diese Netzwerke danke ... pflegen und die leben.
00:23:27: Also, dass wir... Es ist nicht nur die MFB ASG GmbH,... ... es is'n nicht nur ein Institut oder ein Gesellschafte,... ...die Ideen entstehen durch Menschen zusammenzubringen,... ...durch unterschiedliche Kompetenz zusammenzubrengen,... ....und das auch wirklich zu betonen.
00:23:39: Und daraus dann auch diese Erkenntnisse, die entstehen, auch wieder so hervorzuheben,... ...das was im Netzwerk entstanden ist.
00:23:46: Da glaube ich ganz fest dran.
00:23:47: Also wie richtigen Menschen zusammenbringen.
00:23:50: Gerade ein Netzwerk entsteht hier auch und wird ja sehr fester durch, indem man sich auch im Netzwerk gesehen und gehört fühlt.
00:23:57: Also es kann ja nicht sein dass nur einer im Netzwerks den Ton angibt und alle gucken wie so einen Guru da hoch sondern jeder muss eigentlich das Gefühl haben gesehen und gewertschätzt zu werden Teil dieses Netzwerkes zu sein und das ist glaube ich auch etwas was natürlich mit einer Multiplikation von Mut zur Persönlichkeit sehr schön möglich wird.
00:24:15: So, jetzt hast du vorhin gesagt Veränderungen wirken auch auf die eine oder andere Person durchaus bedrohlich.
00:24:22: Du baust jetzt gerade ein neues Team auf, die eine ganze Branche verändern kann.
00:24:26: Du hast auch gesagt disruptive Technologien nicht nur innovative Technologin sondern wirklich disruptiv.
00:24:31: also dann macht es was kaputt damit etwas Neues entsteht.
00:24:35: Wie würdest du sagen?
00:24:37: Weil wir haben ja viele Zuhörerinnen und Zuhörer die selber innovative Köpfe sind und Veränderungsprozesse auch gestalten verantworten.
00:24:44: Worauf kommt es an?
00:24:46: Wie kriegt man das hin, sowohl vom Teamkultur-Spirit ein Team aufzubauen als auch nach außen hin Partner zu gewinnen um gemeinsam in dieser Veränderung zu arbeiten.
00:24:56: Was sind so wichtige Bausteine dafür?
00:24:59: Das ist eine sehr gute Frage!
00:25:01: Du hast schon viel...
00:25:02: Was denkst du?
00:25:04: Ich glaube, du hast einen ganz wesentlichen Punkt gesagt.
00:25:07: Dass man ein Netzwerk wirklich auch als Netzwerk sieht und darauf achtet, dass man diese zusammenbringt und nicht nur einer sagt was und alle machen irgendwie nach.
00:25:16: Weil das kostet ja auch dich
00:25:17: z.B.,
00:25:18: würde es sehr viel Energie kosten oder Zeit kosten.
00:25:20: Also du brauchst eine Mannschaft die diese Geschwindigkeit mit aufnimmt.
00:25:26: Ansonsten kannst du auf disruptive Technologien nicht mehr realisieren, weil warum dann kommen andere daher und haben schon realisiert.
00:25:34: Also Schnelligkeit glaube ich ist auch so ein absolutes Ding.
00:25:37: also irgendwie auch die Prozesse Von der Teamkultur kann ich mir vorstellen.
00:25:41: Also kannst du mich gerne unterbrechen, aber ich mache einfach weit.
00:25:44: Gerne!
00:25:45: Sie
00:25:45: sind schon zwei-drei Themen eingefallen?
00:25:47: Vielleicht letzter Punkt.
00:25:48: Teamkultur glaube ich ist auch total wichtig schlanker Prozesse zu haben.
00:25:52: nicht so ewig lange Abstimmungswege also weil wenn ich an klassische Industrien denke und an konservative Führungsdiele denke ich immer daran das dauert so egewig da muss ich ewig frei.
00:26:04: Das klappt einfach nicht im Innovationskontext.
00:26:08: Schwierig!
00:26:08: Da würde ich gerne zwei Themen aufgreifen,
00:26:10: also
00:26:11: einmal das Thema Kultur und Werte.
00:26:13: Also was ich sehr schnell für mich unter anderem auch durch die TA aber nicht nur in der Modellrepublik mit angefangen habe ist ein Strategiemodell.
00:26:22: Und direkt klar zu machen, okay was ist unsere Vision?
00:26:26: Aber auch was ist die Kultur?
00:26:27: Was sind die Werte wie ich arbeiten möchte.
00:26:30: Und zum Beispiel habe ich jetzt in drei Jahren ein Team von fünf, zwanzig Personen aufgebaut und das war für mich so die Basis.
00:26:35: Unsere Kultur unsere Werte wie wir zusammenarbeiten damit erstmal die ersten Mitarbeitenden abgeholt dass gemeinsam gestaltet und es immer wieder zu betonen immer wiederzuleben nach intern, mfb-intern aber auch nach außen.
00:26:49: Also dieses Konstrukt der MFB mit momentan sieben wissenschaftlichen Institute die arbeitenden, vierundzwanzig Gesellschaften ist ein sehr komplexes Konstrukte.
00:26:58: also auch die Stakeholde immer wieder abzuholen und klar zu machen wo für arbeiten wir?
00:27:03: Wir haben in den letzten zwei Jahren noch mal einen Strategiepräden mit unseren Gesellschaften gemacht um sicherzustellen dass wir alle eine gemeinsame Vision haben das wir wissen wie wir was umsetzen wollen.
00:27:13: und das nur auch Teil meiner Rolle.
00:27:15: Das einerseits würde gerne darauf eingehen und dann das zweite ist Geschwindigkeit.
00:27:20: Und was extrem spannend ist bei der Moderne Friedpapier, ist dass wir die Geschwindigkeiten brauchen für die Innovation.
00:27:26: aber wir arbeiten auch mit öffentlichen Mitteln und das Thema öffentliche Mitteln Förderung ist nicht unbedingt dafür bekannt, sehr schnell zu sein.
00:27:35: Also wir haben zweieinhalb Jahre, also Anekdote.
00:27:37: in meinem Bewerbungsgespräch oder eine meiner Bewerbsgespräche habe ich gefragt, da ist die Finanzierung gesichert.
00:27:40: und dann haben die Gesellschafter gesagt ja, die Finanzierungen sind gesicherd Die MFB kann direkt durchstarten.
00:27:46: Es war so dass die Finanzierungsförderung letztendlich bestätigt wurde aber die Anträge mussten noch gestellt werden, es muss noch klar gemacht werden welche Tätigkeiten, welche Investitionen können aus welchen Fördertopf finanziert werden und dafür haben wir zweieinhalb Jahre gebraucht.
00:28:01: Wir haben aber gleichzeitig dann gesagt, okay, wir wollen nicht darauf warten aus Eigenmitteln, starten wir schon Projekte mit unseren Partnern um das voranzubringen.
00:28:09: Aber das ist das Thema Geschwindigkeit.
00:28:11: Wir wollen schnell sein, wir müssen schnell sein.
00:28:13: Aber es gibt Rahmenbedingungen wo wir immer wieder kreativ sein müssen und ja machen auch ein bisschen ausgebremst werden.
00:28:21: Wie schaffst du es dann dennoch, sag ich mal die Motivation im Team hochzuhalten?
00:28:26: Also bist du da als Führungsperson auch in einer wirklich wichtigen Rolle.
00:28:30: Bist du das Zugpferd oder verteilt sich das... wie ist so die Dynamik bei euch dann im Team?
00:28:38: Ich glaube, dass fängt auch wieder mit diesen Werten und Kultur an.
00:28:41: Ja interessant!
00:28:42: Also
00:28:42: das direkt am Anfang mitzukommunizieren Und ich sehe meine Rolle... ihr habt früher meine Rolle immer so gesehen, als ich will mich selbst eigentlich überflüssig machen Und ich möchte mein Team und die Menschen um mich herum so aufbauen, dass es theoretisch auch ein halbes Jahr ohne mich laufen könnte.
00:28:58: Das ist immer meine Vision gewesen weil das bedeutet, dass die Menschen was ich auch als Visionen sehe und ich glaube, das gelingt uns gut.
00:29:08: Und da hat jede Person eine super wichtige Rolle.
00:29:10: also wir sind sehr schlank aufgestellt.
00:29:12: Wir sind eine sehr schlanke Organisation und jede trägt in diese Dynamik bei und hat seine eigene Rolle.
00:29:19: und zum Beispiel habe ich bei den Bewerbungsgesprächen bei jeder einzelnen Person gesagt Ich brauche Menschen die über den Tellerrand hinweg schauen wollen.
00:29:26: Ich brauch nicht jemand der sagt ich mache jetzt das und ich mach jetzt nur dass Gerade weil ich wusste, dass wir vier bewegen wollen mit einem schlanken Team also mit dem eng aufgestellten Team.
00:29:36: Dass sich Menschen brauche die bereit sind ja über den Terran hinweg zu schauen und auch an neuen anderen Themen mitzuarbeiten Und das ist uns bis jetzt für dich der Meinung gut gelungen.
00:29:45: Was bringt dich denn total auf die Palme?
00:29:47: Womit kannst du so gar nicht umgehen?
00:29:48: was bringt dich so richtig?
00:29:51: Im Rage!
00:29:53: Gibt es da überhaupt was?
00:29:54: oder bist du total... Ja doch
00:29:56: gibt's.
00:29:57: Ich muss jetzt kurz überlegen.
00:30:01: Also womit ich überhaupt nicht kann, ist wenn man nicht Integer ist.
00:30:05: Also Integrität finde ich ganz wichtig also auch Loyalität weißt du?
00:30:10: Wenn man sich kummittet irgendwie auf ein gemeinsames Ziel oder und dann das Gefühl habt naja der Andere oder die andere meint es gar nicht ernst damit.
00:30:18: Das find ich ganz schwierig.
00:30:19: Also auch wenn's ins unehrliche abdriftet.
00:30:21: Genau da ich habe gerade gedacht um genau das kam ja auch im Sinne wenn ich mit jemand zum Beispiel Themen vereinbare ... über ein Thema gesprochen haben und ich aber später merke, die Person ist nicht authentisch zu mir gewesen.
00:30:35: Also die Person hat Absprachen gemacht oder hat nicht das gesagt was er oder sie wirklich denkt... ...und nicht da später draufkomme.
00:30:42: Und ja, ich glaube es hat dann wieder mit Effizienz und Ineffizienzen zu tun.
00:30:46: Ich dann das Gefühl habe wir sind nicht effizient in unsere Zeit umgegangen.
00:30:53: Und ich hab das Gefühl so ein Stück weit... Ich weiß, bedrohungen worden zu sein oder wir haben nicht auf Augenhöhe geredet.
00:31:01: So es gab eine versteckte Agenda zum Beispiel und da habe ich immer noch meine große Schwierigkeiten mit.
00:31:07: Ja gut man muss das ja auch nicht ablegen finde ich.
00:31:09: Also so ein bisschen kann man hier auch mal sagen bis hin und nicht weiter.
00:31:13: Ich find Grenzen setzen wirklich total wichtig.
00:31:16: also auch einen Nein-Mahl zu sagen oder zu sagen nein das akzeptiere ich jetzt nicht.
00:31:21: Es gibt vielleicht auch wirklich du hast natürlich mit der Transaktionsanalyse.
00:31:25: Und so hast du natürlich immer die verschiedenen Perspektiven in deinem Kopf, aber es gibt ja auch mal Situationen wo man sich nicht einig sein kann oder?
00:31:32: Ja definitiv.
00:31:32: Gibt's doch!
00:31:33: Genau und da auch nicht dann der Pließer zu sein und dann zu sagen ne dann halte ich das jetzt einfach mal aus weil ich jetzt auch Respektor gesagt habe was ich davon halte ist auch okay oder?
00:31:44: Und auch einfach zu sagen ok merke wir sind uns jetzt nicht einigs
00:31:48: Yeah, we agree to disagree.
00:31:49: Wir agree to disagreement.
00:31:50: Haben wir auch wieder eine Einigung.
00:31:52: Ja ja, ist wirklich so!
00:31:53: Was hab ich das denn?
00:31:55: Ich habe irgendwann mal so ein Buch geschrieben...geschrieben nicht, oh ja, oh!
00:31:58: Das war jetzt vielleicht ein freudter Versprecher man weiß es nicht genau.
00:32:02: aber nee also wirklich da auch absolut bei sich zu bleiben und auch klar Grenzen zu kommunizieren weil indem man seine Grenzen immer wieder verschiebt zeigt man ja auch sich selbst gegenüber nicht wirklich Haltung.
00:32:17: Man kann ja nicht immer nur sagen, wie es geht.
00:32:19: Man muss das auch für sich selber tun.
00:32:22: Ich mache jetzt dreimal die Woche Sport und dann fragst du dich nach vier Wochen, wie oft habe ich Sport gemacht?
00:32:25: Einmal ist auch keine Haltung sich selbst gegenüber.
00:32:28: Und ich hab das noch in der Vergangenheit erlebt, auch im Konzern wo ich gearbeitet habe, wenn Führungskräfte keine klare Linie haben und heute links rumsagen!
00:32:36: und morgen rechts rum sagen.
00:32:38: Und das dann noch zu zwei unterschiedliche Personen, denn kriegt man Dynamiken im Team die man immer nicht mehr abfangen kann und die auch wirklich kontraproduktiv sind.
00:32:46: Also da habe ich gelernt klare Haltung, klare Linien zu setzen, Grenzen zu setzen und dass es auch gewertschätzt wird weil Menschen wissen okay bis dahin und nicht weiter und ab und zu auch wenn Grenzen überschritten werden das an klar anzusprechen.
00:33:01: und um das zu thematisieren wird gewert schätzt.
00:33:04: in der Regel
00:33:06: Peter, da hast du mir wieder so eine tolle Brücke gebaut.
00:33:08: Weißt du warum?
00:33:09: Weil wir kamen gerade die Frage in den Kopf als du grade über Teamdynamiken gesprochen hast was ist denn wichtig für ein Umfeld indem man sich auch weiterentwickeln kann also auch als teammate von dir?
00:33:22: ne Also Was braucht ein team für einen umfeld damit es ja florieren kann?
00:33:29: vertrauen Das kann man jetzt raus geschossen.
00:33:34: Ich glaube, vertrauensvolle Umgebung.
00:33:36: Vertrauens voll bedeutet nicht dass man sein komplettes privates Leben auf dem Tisch legen muss aber das man weiß.
00:33:42: in diesem Umfeld kann ich dies und das machen und habe ich das vertrauen dass letztendlich gut mit mir umgegangen wird.
00:33:50: zum Beispiel haben wir als Thema auch Feedback Kultur gelebt und einer meiner Mitarbeitenden hat aus der Vergangenheit Feedback Training gehabt und hat dann gesagt ich mache jetzt bei uns im Team bin ich bereit Feedback Trainings zu machen Und dann hat jemand aus dem Team für uns allen Feedback-Training mit uns gemacht und das dann wieder zu leben.
00:34:10: Also einmal, also wie funktioniert es theoretisch ein paar Übungen zu machen aber dann auch immer wir haben ins großen Poster hängen, wie geht Feedback und ein paar Beispiele damit reingebracht und dass wir da immer wieder darauf zurückkommen können wenn wir merken okay hier funktioniert was nicht.
00:34:25: und neulich vor ein paar Tage hat einer aus dem team Bei ihm in dem Fall wird natürlich immer persönlich bevorzugt, aber auch so ein Thema reingebracht.
00:34:35: Und da hat man direkt zu dieser Feedback-Kultur und Regeln drin erkennen können.
00:34:38: Das finde ich wunderbar!
00:34:40: Stark!
00:34:40: Ja – und das Vertrauen zu haben, dass wir sowas im Team machen können, dass sich jeder zeigen kann und weiß wenn was kritisiert wird dann ist ja nur die Sache und nicht die Person.
00:34:49: Das ist es nämlich, oder?
00:34:51: Das ist wirklich ein ganz, ganz wesentlicher Punkt.
00:34:53: Weil Kritik heißt ja nicht, dass man persönlich am ... nur es ist auch so wenn sich viele einzig und allein durch den Job definieren, den sie machen Und dann im Job kritisiert werden, dann geht das natürlich wirklich an die Substanz.
00:35:10: Dann geht es und auch da ist finde ich immer ganz schade wenn man nur als einzige Leidenschaft den Job hat also auf lange Sicht dass es mal Phasen gibt vielleicht wo man etwas aufbaut oder auch für mein Startup gründet dass das natürlich erstmal sage ich mal wie ein Baby ist irgendwie was man großziehen muss aber trotzdem immer noch eine Leidenschaft zu spüren die mehr ist als das weil warum?
00:35:33: Ich sag immer auch positive Kollateralschäden.
00:35:36: Also wenn ich halt was anderes gerne tue, wie Segeln oder Ra... also irgendwie weiß nicht, ich will schon Gronpris sagen.
00:35:44: Wenn du mit einem Rad fährst ja aber cool strecken Tour de France danke genau und da irgendein anderes verrücktes Hobby hast.
00:35:51: Irgendwie weiß ich nicht drei D-Pakurbogen schießen oder so finde ich irgendwie ganz nett.
00:35:56: Das hat ja positive Kollatoralschädungen auf das was du auch beruflich machst weil du positive Stimmung mitnimmst und neue Impulse.
00:36:05: Und wenn du halt nicht mehr lernst, ich weiß nicht ob unter euch auch jemand gerade zuhört der auch in einer höheren Position ist und vielleicht auch nicht mehr so viel Feedback bekommt weil als Geschäftsführer ganz ehrlich kriegt man jetzt auch nicht mal so wahnsinnig krass offenes Feedback, weil du bist halt der Oberchef oder wie ist es bei dir im Team?
00:36:24: Kriegst du auch noch ... Feedback, also wenn man es nicht gut läuft dass die Leute dann auch zu dir kommen und das sagen.
00:36:30: Ja.
00:36:30: Toll!
00:36:31: Also wenn Themen nicht so gut laufen, wenn's Konflikte gibt oder so, kommen die Menschen.
00:36:36: und meine Mitarbeiter aber auch extern, unser externer Partner geben ihre Meinung und ich hole auch Feedback ein.
00:36:43: Wir haben ja hier Feedback Gespräche auch und da ist ein Passus drin Feedback an mich.
00:36:52: wo ich meine Kollegen mit Arbeitenden ermutige, ehrlich Feedback zu geben.
00:36:57: Zu was gut läuft und auch was nicht gut läuft damit ich daraus lernen kann.
00:37:02: und noch eine Regel von Feedback ist man lässt Feedback erst mal unkommentiert stehen und nimmt es dankend an und überlegt dann selber für sich später was mache jetzt mit diesem Feedback?
00:37:11: Und das finde ich sehr wertvoll.
00:37:14: Ich bin noch grundsätzlich jemand nach dem Richtfest auch zum Beispiel, wo du wunderbar moderiert hast.
00:37:19: Dass ich mir nachher auch von ein paar Kollegen oder externe Personen Feedback einholen und frage wie habt ihr das empfunden?
00:37:24: Wie habt ihr meinen Auftritt empfundet?
00:37:25: was kann ich lernen und
00:37:28: immer weiterlernen?
00:37:29: Ja absolut!
00:37:30: Und vor allem bei sich bleiben.
00:37:32: Das ist wirklich goldwert.
00:37:34: wenn du eine Unternehmenskultur geschaffen hast und das ist natürlich jetzt wo du etwas Neues natürlich auch schaffst... Stellt es mal, ist These dahin leichter?
00:37:44: Weil du was Neues aufbaust.
00:37:46: Oder denkst du bestehende Unternehmen die's schon seit hundert Jahren gibt haben das genauso leicht und können ihre Teams einfach mal was das Vertrauen angeht so umswitschen dass das funktioniert?
00:37:58: ich habe ja schon beides erlebt und ich hätte jetzt immer behauptet dass es neu zu schaffen leichte ist weil ich früher ja Teams oder Unternehmen geleitet habe, wo es schon eine sehr alte Kultur gibt und dann gibt's Muster.
00:38:12: Dann gibt es Gewohnheiten, die über viele, viele Jahre gepflegt sind, die man versucht zu verändern aufzubrechen.
00:38:19: Das ist sehr schwierig!
00:38:21: Man hat aber eine bestehende Organisation, worauf man auch wieder zurückgreifen kann.
00:38:25: Jetzt hab' ich das andere jetzt in den letzten fünf Jahren erlebt.
00:38:28: Man baut was komplett neu auf... unglaublich spannend und schön, weil man direkt alles von Anfang an gestalten kann.
00:38:37: Ich war aber auch ein Stück weit naiv muss ich sagen, weil ich gedacht habe wenn ich meine Werte, meine Kultur lebe, wenn das alle um mich herum automatisch mitleben und mittragen, wenn ich das vom Anfang an so kommuniziert habe und hab festgestellt ne so ist es nicht.
00:38:49: jede Mensch kommt ja wieder mit eigener Erfahrung, mit einer eigenen Vergangenheit, mit eigenem Werten und das muss dann trotzdem nicht per se alles passen und zutreffen.
00:38:59: Und kriegt man auch wieder Reibungsflächen, das kann man dann wieder einfangen.
00:39:04: Aber insgesamt würde ich trotzdem sagen es neu zu gestalten ist leichter als in eine Organisation zu kommen die schon seit drei Generationen gibt und die eine eigene Kultur hat wo man seine eigene Wertung Kultur anpassen muss an dem was es schon gibt.
00:39:17: Ja, weil ich arbeite ja auch viel mit mittelständischen Unternehmen aber auch mit Startups zusammen.
00:39:21: Und da merke ich auch gerade wenn es in der Zusammenarbeit zwischen Startup und Mittelstand kommt es häufig zur Reibung.
00:39:26: also weil die Kulturen so unterschiedlich sind.
00:39:29: und jetzt zum einen könnte natürlich eine Start-Up Kultur auch wie ne Frischzellenkur auf dem Mittelstand wirken und umgekehrt sag' ich mal diese Bodenständige Souveranität könnte sich überschwappen auf die Start-ups, aber trotzdem gibt es diese krassen Reibungspunkte.
00:39:42: Da habe ich mir auch die Frage gestellt ja, ich denke auch das ist schon sehr schwierig ist im mittelständischen Unternehmen oder Familienunternehmen da wirklich so einen neuen Wusch reinzubringen.
00:39:52: Aber jetzt hab' ich zum Beispiel hier auch... Du hast die Folge mit Stefanie Sänger ja auch gehört im Podcast bei mir und da war das ja auch dass wenn du natürlich ein Generationswechsel hast, hast du natürlich die ideale Chance um einen frischen Wind reinzubringen und sich dann auch wirklich im Führungsstil zu unterscheiden, zu dem was es vorher war uns am eigenen Weg zu finden.
00:40:12: Also auch da nochmal ganz kurz die Empfehlung reinzuholen nach unsere Abfolge natürlich.
00:40:16: Auf jeden Fall!
00:40:16: Ich würde
00:40:17: gerne noch kurz aufgreifen.
00:40:18: also was natürlich bei uns super spannend ist dass wir eineseits die MFB haben, die ja so ein bisschen wie ein Start-up isst.
00:40:24: Wir fangen von null an das ist nicht ganzen Start up weil mit Finanzierung von Gesellschaft Mitfördermittel.
00:40:29: aber dann haben wir die Welt der unternehmen mittelständische Unternehmen Konzerne die ja unsere Gesellschaft sind, die damit reinkommt.
00:40:35: Wir haben die wissenschaftliche Partner, die auch eine eigene Kultur haben und das ganze Thema Fördermitt.
00:40:40: Also es ist unheimlich spannend weil man unterschiedliche Welten mit unterschiedlichen Kulturen hat, die man zusammenbringt unter dem Dach der Modellfreak-Papier... Ja!
00:40:48: ...also das ist sportlich.
00:40:51: Ist sportlich aber ich glaube ich schaffe das.
00:40:54: Also ich war ja da auch vor Ort und finde die Energie, die da vor Ort ausgestrahlt wird.
00:40:59: Und allein schon wenn man in dem Gebäude ist... Wie nennt man denn eure große Halle?
00:41:04: Das Technikum!
00:41:05: Also wirklich geht da mal vorbei, also man darf ja auch gucken kommen.
00:41:11: Und dann gibt es einen Co-Working Bereich glaube ich auch speziell für oder so Büros.
00:41:16: Großformbüros, die wir nutzen werden mit unseren wissenschaftlichen Partnern.
00:41:20: Ja
00:41:20: natürlich!
00:41:20: Also man muss natürlich schon was mit der Papierindustrie zu tun haben.
00:41:23: so ist das.
00:41:23: Das ist richtig.
00:41:24: Aber ihr habt ja auch mal bestimmt in Zukunft mal einen Tag da auf eine Tür oder sowas.
00:41:28: also es müsste auf jeden Fall machen weil das ist natürlich schon sehr spannend wenn man sieht was für Erfindungen da auch kommen die wirklich eine Industrie total weiter bringen.
00:41:36: Auf welche Erfindung wartest du denn?
00:41:38: Was hättest du dann gerne im All für die Papier-Industrie?
00:41:41: hast Du da irgendwas?
00:41:42: Unsere spannendes Großthema ist natürlich unter anderem derzeit Papier Fertigung mit trockener Phasen oder semi-trockner Papierfertigungen, wo man gar kein Wasser mehr braucht.
00:41:51: Oder nur einen minimalen Anteil am Wasser.
00:41:54: und da haben wir erste Ergebnisse gemeinsam mit zwei unserer Forschungspartner mit ITA von der RWTH Aachen und TU Dresden.
00:41:59: Und das ist, dass zum Beispiel ein total spannender Bereich war, da haben ja auch schon physische Muster die man in die Hand halten kann.
00:42:05: Wo man sieht okay hier ist ein Papier ohne Wasser entstand.
00:42:11: Das Ding ist, wenn man sich noch nicht mit der Papierdruckindustrie beschäftigt hat.
00:42:15: Denkt man sich so was sind das denn wohl für Themen?
00:42:20: Was eigentlich dein Lieblingspapierprodukt?
00:42:22: Ja, genau.
00:42:23: Ich habe
00:42:24: in dem Moment jetzt gerade auch darüber nachgedacht weil zum Beispiel bei mir ich frage mich es gibt ja so Tinte die wirklich schwer zu recyceln ist also auch Druckerschwärze zb ist ja eigentlich richtig beschissen.
00:42:36: oder auch das Thema Klebstoff.
00:42:39: Ich finde total spannend wenn du diese Proteinklebstoffe hast die sich abbauen ganz normal abbauen und nicht mehr die sich Chemikalien brauche.
00:42:47: ich denke gar nicht so sehr nur an Papier sondern an das, was mit Papier verarbeitet wird um es zu haften oder um es zusammenzubringen.
00:42:54: Oder um es lebendig zu machen durch Farbe.
00:42:58: Das finde ich zum Beispiel.
00:42:59: also da gibt es ja schon wirklich coole Innovationen, die ich auch mitbekommen habe vor ein paar Jahren.
00:43:05: Auch Familienunternehmen, kleinere Unternehmen, die hoffentlich den Großen auch mal so'n bisschen zeigen wo der Hammer hängt.
00:43:12: also das fände ich halt auch toll wenn natürlich dann durch so Institution wie eure eben auch sag ich mal die jungen Wilden oder die kleinen Wilden... Das müssen doch nicht mal die Jungen Wilde sein!
00:43:20: Die Kleinen wilden einfach auch wirklich eine Relevanz in der Branche bekommen weil sie einfach richtig, richtig coole Lösungen haben.
00:43:27: Und das ist dann wenn man sich nur so einen Hauch mit der Industrie beschäftigt wie spannend die es?
00:43:33: Ehrlich also da leuchten meine Augen auch weil ich's wirklich spannend finde.
00:43:36: und ich hab im Podcasts... Ich weiß nicht ob du es weißt aber das liegt schon echt weit zurück.
00:43:40: mit zu Raya Kühne gesprochen und diesen unglaublich stark was hochwertige Printprodukte angeht und sie hatten Buchbünderei gekauft vor einigen Jahren.
00:43:50: und da fragt man sich ja auch warum kaufst denn du eine?
00:43:55: Die Antwort, die sagt sie dann in der Podcastfolge.
00:43:59: Aber das ist zum Beispiel auch... Es bietet so viel und es ist so schön ein schönes Buch in den Händen zu halten oder einen Magazin.
00:44:06: Das ist jetzt nur ja eine Fassette fort.
00:44:09: Genau aber insofern was das Papier lebendig macht nachhaltiger zu produzieren.
00:44:16: Das sind Erfindungen, die ich spannend finde.
00:44:18: also nicht Papier allein Ja, deswegen.
00:44:21: Aber ich könnte stundenleise wirklich... Also wenn man sich einmal da rein sieht, also ich habe mir auch gerade wieder Papierbücher gekauft.
00:44:28: Normalerweise lese ich mit dem Kindel wirklich lange schon und aber jetzt ist es so, wenn ich Bücher gut finde, kaufe ich sie mehr.
00:44:35: Liest du auch?
00:44:36: Was liest du so?
00:44:38: Hast du gerade ein
00:44:38: Buch, was du liest?
00:44:40: Ich lieste gerade einen Buch über die Tour de France.
00:44:44: Ich war hier bei Lit Cologne beim Vortrag von Jan Ulrich sehr inspirierend und dann sowohl sein Buch als auch generell im Buch über Die Tour De France gekauft.
00:44:56: Das lese ich
00:44:56: z.B.,
00:44:56: aber ich liesse auch Romane... Also die Zeit ist begrenzlig, investiere auch viel Zeit in Sport.
00:45:02: deswegen fällt Lesen manchmal runter, aber von Zeit zu Zeit oder Urlaub lese ich auch ein Buch und ich lese immer noch einen Papierbuch, natürlich.
00:45:12: Aber ich finde es einfach von der Haptik vom Lesen schöner ist ja.
00:45:19: Ja!
00:45:19: Ich habe das irgendwann echt abgelegt.
00:45:21: aber wie gesagt wenn's ein gutes Buch ist dann kaufe ich mir weil dann möchte ichs auch haben.
00:45:25: Du bist natürlich auch viel unterwegs.
00:45:26: Ja, und dann ist das schon praktisch.
00:45:29: Dann hast du zwanzig Bücher und nur ein Gerät weißt du?
00:45:31: Das ist halt irgendwie auch zum Switchen immer ganz gut ne?
00:45:35: Ich könnte stundenlang noch weiter reden aber wir machen jetzt mal eine kleine Blitzrunde weil ich möchte da nochmal dass du ein bisschen spontaner antwortest entweder es ist ein Wort einen Satz oder ein Bild.
00:45:45: Legen wir los!
00:45:46: Okay Berge oder Meer?
00:45:49: mehr
00:45:50: Stadt oder Land?
00:45:51: Stadt
00:45:53: Halbvoll oder halblehr?
00:45:54: Halb voll
00:45:56: Laut oder leise?
00:45:57: Leise.
00:45:59: Was gibt dir Energie?
00:46:01: Menschen, Begegnungen...
00:46:03: Was raubt die Energie?
00:46:07: Nicht zum Punkt kommen, nicht ehrlich sein, meine Zeit
00:46:11: klauen.
00:46:13: Zeitdiebe!
00:46:14: Ich kenn zu Momo und die Zeitdieben.
00:46:17: Das war mal eine ersten VHS-Kasette, die ich damals geschenkt bekommen habe.
00:46:20: Ja ja, ich fand das super.
00:46:23: Jetzt sollten wir uns alle mal wieder angucken.
00:46:26: Gibt's auf YouTube sogar.
00:46:28: Also damals war ja die Bildqualität einfach so wie sie war und normal für uns, aber wenn man sich jetzt guckt das ist wirklich schlimm.
00:46:35: Aber trotzdem es ist total klasse!
00:46:38: Und so langsam weißt du?
00:46:39: Ja ich
00:46:40: versuche mal meine Kinder haben wahrscheinlich.
00:46:43: Kopf oder Bauch?
00:46:47: Das ist eine schwierige Frage.
00:46:50: Eine Kombi von beiden.
00:46:52: Mittlerweile mehr Bauch zumindest drauf hören, aber am Ende auch immer wieder der Kopf einschalten nicht nur
00:46:58: auf Bauch.
00:46:59: Plan oder Improvisation?
00:47:06: Improvision leicht mehr als planen, aber in meiner Rolle braucht man auch plan.
00:47:10: Ja ja ich habe schon gedacht du sagst improvisation mit plan.
00:47:18: was bringt dich denn schnell zum lachen?
00:47:25: Menschen die witzig sind?
00:47:30: Also Lieblingsmusik, du hast ein breites Repertoire vorzuweisen.
00:47:33: Aber hast du so einen Song oder eine Band?
00:47:36: Oder ein Künstler wo du sagst, weil ich den höre, kriegst sofort gute Laune?
00:47:40: Nee.
00:47:42: Weil es sehr von meiner Stimmung
00:47:43: und
00:47:45: wie ich gerade drauf bin abhängt was ich höre und wirklich switcher.
00:47:49: also Ich kann nicht sagen dieses Lied das bringt mich jetzt in gute Stimmung.
00:47:54: Das ist wirklich davon abhängig Wie ich mich fühle.
00:48:00: Ein Ort, an dem du gut denken kannst?
00:48:03: Wald draußen, Natur oder aufm Rad
00:48:07: Ja schön.
00:48:10: Was möchtest du noch lernen?
00:48:16: Ich hab mal ein bisschen abgegradet den Pott.
00:48:18: das gibt es jetzt fünf Jahre.
00:48:20: Ich habe mal so ein bisschen kreativer noch geworden.
00:48:24: Gleitschirm fliegen.
00:48:25: Also lerne nicht nur dabei sein Lernen.
00:48:30: Wenn du ein Master bist, dann bin ich gerne Tandem oder wie nennt man das?
00:48:36: Genau.
00:48:38: Ein Anfängerkurs habe ich schon gemacht.
00:48:40: Ein paar Meter vom Boden geflogen und wer weiß wenn meine Kinder älter sind.
00:48:46: Wow!
00:48:47: Was ist für dich ein unterschätzter Führungsstil
00:48:53: zu hören?
00:48:56: Und einen Satz den du dir öfter selber sagen solltest?
00:49:04: Wir sind ja bei uns selbst.
00:49:05: Reflexion.
00:49:05: Kannst du direkt mitnehmen für dich?
00:49:08: Kannst Du direkt nach der Folge?
00:49:10: Ab und zu noch etwas mehr innehalten.
00:49:14: Vervollständige Bitte den Satz, Papier ist für mich
00:49:19: ein wunderbares Produkt was im Leben unverzichtlich ist gleichzeitig aber auch sehr viel Kreativität zulässt.
00:49:28: Zukunft braucht?
00:49:32: Braucht Innovation, Transformation und Mut Zu Persönlichkeit.
00:49:37: Hast du ein Lieblingsort außer Wald?
00:49:41: Ja, auf dem Wasser.
00:49:42: Am Wasser?
00:49:43: Sehst du oder fährst du...
00:49:44: Keilsurfen!
00:49:45: Ehrlich?!
00:49:47: Und das habe ich wieder neu angefangen und da lebe ich total auf.
00:49:50: Da bist ja schon bisschen mit einem Gleitschirm.
00:49:52: Da bin ich schon
00:49:53: mal unterwegs.
00:49:54: Zumindest
00:49:54: musst du es hier am Zenit immer so ausrichten.
00:49:58: Hängen los und so.
00:50:00: Ich hab auch mal so einen Wochenende gehabt, ich war sowas von unbegabt Also, egal.
00:50:03: Aber ich fand die Body-Drag super!
00:50:06: Ich hab mich einfach über das Wasser
00:50:08: ziehen lassen... Genau, da ist der Anfang!
00:50:10: Nee, das war das Ende!
00:50:12: Ist aber wichtig weil ohne Body-drag wenn man mal das Brett verliert kriegt man das Brett nicht wieder zurück.
00:50:17: also deswegen ist es so wichtig den Body-Drack gut zu beherrschen.
00:50:20: Ja, ich fang einfach hinten an weißt du und arbeite mich dann nach vorne genau.
00:50:24: Hast du so ein Lieblingsessen?
00:50:28: Ich esse sehr gerne asiatisch, habe jetzt neulich unterschiedliche Salatvarianten kennengelernt von Kürbis-Salat über Asiatische Hühnchensalat.
00:50:39: Aber bin sehr breit!
00:50:40: Aber asiatische Kühe finde ich sehr lecker.
00:50:43: Köstlich
00:50:43: und auf welchem Drink lässt du dich gerne einladen?
00:50:48: Ich weiß nicht, ob ich das hier verraten soll.
00:50:49: Ich habe vor ein paar Wochen mit Kombucha angefangen und wenn ich dann so was mache, dann versuche ich es auch direkt richtig zu machen und im Vollen und dem Ganzen schmeckt aber mittlerweile sehr gut am Anfang.
00:51:03: Na ja, nach Essig hätte man eher für einen Salatdressing nutzen können.
00:51:07: Aber ist ja sehr
00:51:08: gesund!
00:51:09: Es soll sehr gesund, es ist nicht wissenschaftlich nachgewiesen.
00:51:13: Aber der Kopf macht's gesund und man selbst gemacht hat.
00:51:18: Genau also das heutzutage.
00:51:20: ich trink auch sehr gerne Tee und wenns mit Alkohol ist dann Gin Basel, Gin Tonic
00:51:27: in
00:51:27: die Richtung.
00:51:28: Dann haben wir jetzt einen Repertoire, womit wir dich happy machen können?
00:51:32: Sehr gut!
00:51:34: Wir kommen zur Schlussfrage Peter Und ich möchte immer gerne fragen, warum etwas wichtig ist.
00:51:44: Ich habe mich aber jetzt dazu entschlossen und es dir noch gar nicht gesagt dieses Warum umzutauschen in ein Woffür!
00:51:52: Weil ich jetzt gerade selber in einer Ausbildung stecke zum Systemischen Coach und da spielt die Frage, warum überhaupt keine Rolle.
00:51:59: Sondern ich muss es nicht verstehen aber ich muss wissen wofür willst du etwas ändern?
00:52:03: Und deswegen bist du jetzt meine Premiere, in der ich nicht mal nach dem Warum braucht die Weltmutzepersönlichkeit Frage sondern Wofür braucht die welt Mutzepersonenigkeit.
00:52:15: und Ich denke dass deine antworte auch sehr gut zu passen wird
00:52:19: Weil Mut zur Persönlichkeit dazu führt, dass man offen ist für andere Meinungen.
00:52:25: Dass man sich öffnet und darüber mehr Toleranz für das Andere und für das Anderssein bekommt.
00:52:34: Und ich glaube, dass es das ist was momentan in der Gesellschaft zu kurz kommt wir als Menschen zusammenleben und Menschen sich gegenseitig das Leben schöner und reicher machen können.
00:52:46: Und dafür braucht es bei jeder einzelne Mensch Mut zur Persönlichkeit, wenn man dasselbe lebt in jeglichen Kontakt, in jede einzelne persönliche Berührung erzeugt man ja einen Multiplikator.
00:52:58: die andere Menschen nehmen das wieder mit und das strahlt sozusagen über die Menschen mit dem man Kontakt hat wieder aus.
00:53:05: und da glaube ich dran und deswegen glaube ich braucht diese Welt mehr Mut Zum Besönigkeit.
00:53:12: My Drop!
00:53:14: Danke dir, Peter.
00:53:16: Gerne.
00:53:16: Das war deine Podcast-Premiere.
00:53:18: wie was für dich?
00:53:19: Super.
00:53:20: Ja?
00:53:20: Hast
00:53:20: du schon?
00:53:21: Ich habe mich wirklich sehr gefreut darauf.
00:53:22: Klar ein bisschen Aufregung auch aber ich wusste dass du einen wunderbaren Rahmen schaffst und ja es war wunderschön.
00:53:30: Habe ich sehr gefrolt.
00:53:31: Hast Du noch irgendwas was auf dem Herzen liegt?
00:53:33: Irgendwas was du nicht los werden wolltest?
00:53:34: Grüße an die von Nein.
00:53:35: Da hast Du noch irgendetwas was Dir einfällt.
00:53:38: oder bist Du happy?
00:53:39: Ich bin
00:53:44: wunschlos glücklich in diesem Moment.
00:54:02: eingeben in die Suchmaschine da und dann findet ihr das auch sofort.
00:54:05: Gibt auch eine Playlist, also insofern und gerne liken!
00:54:08: Das ist wirklich wichtig weil ich habe gehört dass je mehr Likes, desto noch bekannter wird das Ganze und die Welt braucht ja mehr Persönlichkeit.
00:54:15: also in sofern helft alle mit wenn es Feedback gibt.
00:54:18: super gerne an mich in den Show Notes und überall findet ihr auch Kontaktmöglichkeiten.
00:54:24: ihr findet mich ins Social Media und Peter dich werde ich auch verlinken überall in den show notes und im Blogartikel Ja, also in diesem Sinne seitmutig zeigt Persönlichkeit eure Schirin.
00:54:52: Tschüss!
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